Informationen Lehm

Historie

Lehm ist als Baustoff viele tausend Jahre im Einsatz. Ob beim Bau der Chinesischen Mauer oder ganzer Städte im arabischen Raum, überall wurde erfolgreich und nachhaltig mit Lehm gebaut.

Auch in unseren Breitengraden ist Lehm, vor allem im Fachwerkbereich ein oft genutztes Material. Seine Stabilität hat er bewiesen, denn die ältesten Gebäude sind schon über 600 Jahre alt. aber auch mehrgeschossige Gebäude in Stampflehm-Technik sind in Deutschland in den letzten Jahrhunderten gebaut worden. In der DDR war diese Technik noch bis in die 60er Jahre dieses Jahrhunderts im Einsatz.

Leider wurde der Lehm durch den Glauben an die Vollkommenheit moderner Baustoffe an den Rand gedrängt. Die bis 1972 noch gültigen DIN-Normen wurden dann auch zurück gezogen.

Doch Ende der achtziger Jahre begann langsam wieder die Erinnerung an den Baustoff Lehm. Vor allem die energetische Ertüchtigung und deren Probleme mit Feuchtigkeit in Räumen steigern die Notwendigkeit eines natürlichen Baustoffs. Das neue Zeitalter des Lehms wurde eingeläutet. Selbst neue und moderne DIN-Regeln wurden wieder eingeführt.

 

Über Lehm

Lehm besteht aus Ton, Sand und Schluff. Der Ton spielt bei der Qualität des Lehms die wichtigste Rolle. Die Mineralien des Tons bestimmen die Qualität und die Eigenschaften der Lehmbauprodukte.

Lehm trocknet ausschließlich durch die Verdunstung des Wassers. Die Tonteilchen sind durch elektrostatische Ladung miteinander verbunden. Diese Verbindung kann durch erneute (große Menge) Wasseraufnahme wieder gelöst werden. So kann selbst jahrhunderte alter Lehmputz wieder eingeweicht und neu verarbeitet werden.

 

Lehm besitzt ein großes Porengefüge. Dadurch kann Feuchtigkeit schnell abgeleitet werden und an der Oberfläche verdunsten. Weiterhin besitzt er ein hohes Sorptionsverhalten, wodurch Feuchtigkeit aus der Raumluft schnell aufgenommen wird.

Auch Geruchsstoffe werden auf diese Art vom Lehmputz absorbiert.

 

Zusätzlich sorgt lehm in Räumen für ein gutes Schallverhalten und dient als Wärmespeicher.

 

 

 

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